Stadtführung durch Borken

 Viertklässler haben eine Stadtführung der besonderen Art

 

Die 4b fährt nach Borken

"Am 20.03.2013 machte die Klasse 4b einen Ausflug nach Borken. Auf dem Hinweg sahen wir schon den ersten Turm. Als wir anhielten, stand auch schon der Stadtführer Herr Kormann bereit. Wir gingen sofort zur ersten Station: Der Marktplatz. Herr Kormann erzählte uns sehr viel über das Rathaus. Nicht viele Schritte weiter waren wir auch schon bei der zweiten Station: der Kirchplatz. An dieser Station war damals nämlich der Rathausplatz. Deswegen wurden Linus und Kerstin als Bürgermeister verkleidet, denn Borken hatte damals zwei Bürgermeister. Linus wurde als Richter verkleidet und dachte sich eine Strafe für Jannik aus, denn er war Knecht, der mit Seide gemogelt hatte. Dann kamen wir zur dritten Station: der Brunnen. Dort wurde Jana zur Magde. Wir erfuhren sehr viel über diesen Brunnen. Dann gingen wir in den Vennehof um unseren mitgebrachten Snack zu essen. Nun gingen wir auch schon zur vierten Station: der Holkensturm. Dort erfuhren wir viel über das Mogeln der Erbauer der Stadtbefestigung. Die fünfte Station war das Kloster Marienbrink. Wir hörten eine Geschichte. Die sechste Station war der Diebesturm. Dort durften wir rein und haben draußen verbrannte Steine gesucht. Die letzte Station war das Armenhaus, wo wir viel über Armut erfuhren. Zum Schluss bekam jeder noch ein Brötchen.
Verkleidet wurden noch Sören, Sophia, Marlene und Julian."

Autor: Linus, 4b

 

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Die Führung durch Borken

"Bevor wir nach Borken gefahren sind, haben wir uns zum Thema Borken schlau gemacht. Dann sind wir schnell nach Borken gefahren. Herr Kormann hat uns schon erwartet. Als erstes waren wir bei der Remigiuskirche. Dort mussten sich Linus und Kerstin als die zwei Bürgermeister verkleiden. Leo war der strenge Richter, der Jannik als Stoffhändler verklagt hat. Danach warne wir an einem alten Brunnen. Dort musste sich Jana als Bäuerin verkleiden. Wir haben erfahren, dass manche Leute sich am Brunnen getroffen haben, um Nachrichten auszutauschen. Danach waren wir beim Holkensturm, wo ich - Sören - sich als Adeliger verkleidet hat. Der Holkensturm war mit dem Diebesturm der mächtigste Turm aus Borken. Gleich danach sidn wir an einem Tor vorbeigekommen, wo vielleicht einmal ein altes Kloster stand. Dort haben sich Marlene und Sophia als Nonnen verkleidet. Danach gingen wir gemeinsam zum Diebesturm gelaufen. Als wir im Turm ankamen, hat Herr Kormann uns erklärt, wie die Menschen früher Backsteine gebrannt haben. Als letztes waren wir an einer alten Kirche, wo Julian sich als armer Bettler verkleidet hat. Herr Kormann sagte uns noch, dass die ärmeren Menschen in der Kirche aufgenommen wurden, wo sie aber nur einen Raum zum Essen und Schlafen hatten. Weil sie an Gott glaubten haben sie jeden Tag zu Gott gebetet. Am Ende des Tages hat Frau Schwerhoff von der ganzen Klasse ein Bild gemacht."

 Autor: Sören, 4b und Reporter der Homepage-AG.

 

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Besonders aufregend!
"Am 20.03.2013 machte die 4b einen Ausflug in die Stadt Borken. Der Bus brachte uns zügig zum Ziel. Der Stadtführer holte uns am Busplatz ab. Er hieß Herr Kormann. Wir begannen sofort am neuen Rathaus. Dort sah man das Wappen der Stadt, das leider schon sehr dreckig war. Wir mussten am Rathaus ein Puzzle der Stadt zusammen legen und sortieren. Es war ein Bild aus der Zeit, wo die Stadt Borken noch Burken oder Burke hieß. Es hat der Maler Alerding im Jahr 1621 gemalt. Es wurde leider nicht fertig, da er wieder zurück nach Münster musste. Sein Herr war sehr krank geworden und starb nicht mal ein Jahr später. Wir erfuhren, dass die Stadt Borken zwei Bürgermeister hatte. Das war von Vorteil, falls einer krank wurde oder sie konnten nicht betrügen, da sie zwei Schlüssel hatten, jeder einen in einer anderen Form. Wir als Klasse durften es nachstellen. Kerstin und Linus durften Bürgermeister sein. In der Regel sind es immer zwei Männer. Leo war Richter und Jannik Knecht. Jannik hatte mit Seide geschmuggelt und Leo musste ihn bestrafen. Wir gingen weiter zum Steinbrunnen. Dort hat Herr Kormann erklärt, dass die Menschen damals nicht aus dem Brunnen getrunken haben. Jana wurde als Magd verkleidet, die oft als erste morgens am Brunnen war. An jeder Straße stand ein Brunnen. Danach waren wir im Vennehof, dort konnten wir uns ausruhen. Anschließend ging es es zum Holkensturm, der mit dem Diebesturm der mächtigste Turm war. Man konnte ein Stück der alten Mauer sehen. Von außen war die Mauer sehr schön aus alten Backsteinen hergestellt. Eigentlich war dies aber eine Atrappe, denn von innen war sie nur mit alten Steinen gestopft und mit Mörtel zugeschmiert. Am Kloster Brink stand ein Armenhaus, in dem die Armen übernachten, essen und trinken konnten. Dann war es schon leider zu Ende und wir fuhren nach Hause."

Autor: Leo, 4b

 

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