4a im Herbstwald

 Im Herbstwald       

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Heute fuhren wir mit dem Bus zum Sternbusch nach Gemen. Zum Glück schien die Sonne und es war nicht mehr so kalt und regnerisch wie in den letzten Tagen.

Förster Holger Eggert begrüßte uns und wir gingen mit ihm tief in den Wald und bekamen viele spannende Dinge erzählt. Wir waren zuerst im Laubwald. Förster Eggert erklärte uns viele Baumarten und Pflanzen. Er erzählte uns auch viel über Rehe, Wildschweine und andere Tiere im Wald, und er zeigte uns auch einen Hochsitz. Wir mussten oft über Gräben springen. Manchmal mussten wir auch über Baumstämme klettern. Einmal sahen wir zwei kleine Grasfrösche, die durch das Laub sprangen. Einige versuchten sie zu fangen, aber sie waren sehr glitschig. Plötzlich entdeckten wir merkwürdige Risse an einem Baum. Förster Eggert erklärte uns, dass sie von einem Förstermesser kommen. Damit werden Bäume markiert, die von den Waldarbeitern gefällt werden sollen. Dann hat er uns einen solchen Baum gezeigt, der gefällt werden soll, damit die anderen Bäume genug Licht haben und gut wachsen können. Wir durften nun alle das Förstermesser ausprobieren an diesem Baum und die Rinde markieren. Das war toll! Auf einer Lichtung wuchsen viele ganz kleine Eichen, aber sie können nicht alle groß werden, weil sie zu dicht stehen und zu wenig Licht bekommen. Später führte uns der Förster auch noch in einen Nadelwald. An einem kleinen, dünnen Nadelbaum war ein bisschen Rinde abgeschabt. Hier hat ein Rehbock sein Gehörn vom Bast befreit. Förster Eggert erklärte uns auch, wie die Rehe ihr Revier markieren.

Unsere Klassensprecher Vincent und Hannah haben sich zum Schluss für die schöne und interessante Führung durch den Wald mit einer Packung merci bei ihm bedankt.

Klasse 4a

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